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6 Degrees Berlin Vortragende

Jaafar Abdul Karim
Journalist und Talkshow-Moderator (Libanon/Deutschland)

Jaafar Abdul Karim ist ein international preisgekrönter Journalist und Moderator der interaktiven, personalisierten Talkshow JaafarTalk, ausgestrahlt im deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle. Er ist ein typischer trimedialer Reporter, der twittert, postet, filmt und Interviews führt – alles gleichzeitig. Jaafar Abdul Karim hat als Berichterstatter in verschiedenen Kriegsgebieten gearbeitet, unter anderem in Libyen, Syrien und dem Irak. In seiner früheren preisgekrönten Talkshow Shababtalk moderierte er Gespräche in Katar, Ägypten, Jordanien, Tunesien, dem Libanon und Marokko.

Jaafar Abdul Karim wurde in Liberia geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Schweiz und im Libanon, studierte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Heute gilt er häufig als politisch unabhängiger, mutiger und freier Vermittler zwischen der deutschen und der arabischen Welt. Mit seiner Arbeit ermöglicht er die offene, direkte Kommunikation zwischen Deutschen und Arabern und bietet jungen Arabern einen sicheren Raum für offene Gespräche über Ideen, Meinungen und Gedanken.

2016 wurde Jaafar Abdul Karim von der Online Publishing-Plattform Medium zum „Reporter des Jahres“ gekürt. Die Arab States Broadcasting Union (ASBU) wählte Shababtalk drei Jahre in Folge zur „Besten arabischen Talkshow“.

Neben seiner Tätigkeit als TV-Moderator arbeitet Jaafar Abdul Karim auch als Kolumnist für Zeit Online und schreibt einen Blog für Spiegel Online. Daneben ist er Autor des Buches „Fremde oder Freunde?“

Amer Alqadi
Community Guide (Palästina/Deutschland)
Amer Alqadi ist im Business Management und Personalwesen zuhause und hat in entsprechender Funktion für einige der größten Industriekonzerne im Nahen Osten gearbeitet. Größte Bekanntheit erreichte er mit seinen Train-the-Trainer-Programmen im Personalbereich von Firmen in ganz Syrien. Seit seinem Umzug nach Deutschland widmet sich Amer Alqadi leidenschaftlich dem Netzwerken zwischen Neuankömmlingen und Einheimischen auf geschäftlicher Ebene.

Begegnen Sie Amer Alqadi im Kaffeehaus

Sally Armstrong
Journalistin und Autorin (Kanada)
Als Menschenrechtsaktivistin, Journalistin und preisgekrönte Autorin hat Sally Armstrong Geschichten über Frauen und Mädchen in Krisengebieten auf der ganzen Welt zu Gehör gebracht. Ihre Augenzeugenberichte aus Bosnien und Somalia bis zum Nahen Osten, aus Ruanda, dem Kongo, aus Afghanistan, dem Südsudan und dem Irak haben ihr Auszeichnungen wie den Gold Award der National Magazine Awards Foundation und den Author’s Award der Foundation for the Advancement of Canadian Letters eingebracht. In den Jahren 2000, 2002, 2011 und noch einmal 2017 wurde sie mit dem Medienpreis von Amnesty International Canada ausgezeichnet.

2019 wurde sie als Rednerin im Rahmen der Massey-Vorlesungen ausgewählt. Die Vortragsreihe und das Buch tragen den Titel Power Shift: The Longest Revolution.

Sally Armstrong war Mitglied der International Women’s Commission, einem UN-Gremium, das sich aus 20 Palästinenserinnen, 20 Israelinnen und 12 internationalen Frauen zusammensetzt, deren Auftrag die Förderung des Friedensprozesses in Nahost ist.

Sie hat eine ganze Reihe Bücher geschrieben, darunter Veiled Threat: The Hidden Power of the Women of Afghanistan (2002), The Nine Lives of Charlotte Taylor (2007), Bitter Roots, Tender Shoots: the Uncertain Fate of Afghanistan’s Women (2008), Ascent of Women (2013) und Power Shift: The Longest Revolution (2019).

Sally Armstrong wurde mit 10 Ehrendoktorwürden ausgezeichnet und ist Officer of the Order of Canada.

Begegnen Sie Sally Armstrong in unserer 360er-Runde: Wo wir stehen

Ali Aslan
Fernsehmoderator und Journalist (Deutschland/Türkei/USA)
Ali Aslan ist ein international bekannter Fernsehmoderator und Journalist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Talkshow-Moderator, Nachrichtensprecher, Korrespondent und Moderator.

Seine glänzende Laufbahn als Fernsehjournalist erstreckt sich über mehr als zwei Dekaden und drei Kontinente und schließt seine Arbeit für CNN, ABC News, Channel News Asia, TRT World und Deutsche Welle TV mit ein.

Angela Merkel, Emmanuel Macron, Justin Trudeau, Bill Clinton, Recep Tayyip Erdogan, Sergey Lavrov, Christine Lagarde, Henry Kissinger, Madeleine Albright und König Felipe von Spanien sind nur einige der Weltpolitiker, die Ali Aslan im Laufe seiner internationalen Karriere interviewt oder mit denen er gemeinsam auf der Bühne gestanden hat.

Ali Aslan moderiert regelmäßig globale Konferenzen auf höchstem Niveau wie das Weltwirtschaftsforum, die Generalversammlung der Vereinten Nationen, G20-Gipfeltreffen, die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe, die Münchner Sicherheitskonferenz, NATO-Gipfeltreffen und das OECD-Forum.

Ali Aslan hat je einen Master in internationalen Angelegenheiten und Journalismus von der Columbia University in New York und einen Bachelor in internationaler Politik von der Georgetown University in Washington, D.C.

Begegnen Sie Ali Aslan in unserer 360er-Runde: Wohin wir gehen

Sawsan Chebli
Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales (Deutschland)
Sawsan Chebli ist seit 2016 Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales. Zuvor war sie knapp drei Jahre lang stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amts unter dem damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und von 2010 bis 2013 Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Nach ihrem Abitur 1999 studierte Sawsan Chebli Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Sie begann ihre politische Karriere 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag.

Sawsan Chebli ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und große Verfechterin des religionsübergreifenden Dialogs, insbesondere zwischen Muslimen und Juden, und kämpft gegen Antisemitismus und Islamhass. In ihrer Rolle als Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement unterstützt Sawsan Chebli unmissverständlich bürgerschaftliches Engagement und Projekte, die Demokratie und Bürgerrechte stärken, wie „Farben Bekennen“ („Made in Germany“).

Begegnen Sie Sawsan Chebli in unserer 360er-Runde: Wohin wir gehen

Adrienne Clarkson

Die sehr ehrenwerte Adrienne Clarkson
26. Generalgouverneurin von Kanada, Mitbegründerin und Co-Vorsitzende des Institute for Canadian Citizenship (Kanada)
Adrienne Clarkson traf 1942 als Flüchtling aus Hong Kong in Kanada ein. Das mittellose Mädchen wurde im Verlauf seines ebenso bemerkenswerten wie facettenreichen Lebenswegs zu einer herausragenden Rundfunkmoderatorin und Journalistin und zur höchsten Repräsentantin des kanadischen Staats.

Während ihrer Amtszeit als Generalgouverneurin von Kanada hat Madame Clarkson mit ihrer Energie, ihrem Enthusiasmus und ihrer Leidenschaft die Geschichte Kanadas auf Dauer geprägt. Als führende Persönlichkeit im kulturellen Leben Kanadas ist sie Bestsellerautorin der von der CBC ausgestrahlten Massey-Vorlesung 2014 mit dem Titel Belonging: The Paradox of Citizenship und schrieb neben einer Biographie von Dr. Norman Bethune auch Room for All of Us: Surprising Stories of Loss and Transformation sowie Heart Matters: A Memoir.

Frau Clarkson ist Trägerin zahlreicher hochgeschätzter Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden in Kanada und im Ausland. Sie ist Mitglied des kanadischen Kronrats und ein Companion of the Order of Canada. Sie lebt in Toronto.

Begegnen Sie Adrienne Clarkson bei Ausblick

Leila El-Amaire
Mitbegründerin von i,Slam und Projektleiterin bei Artists at Risk der Allianz Kulturstiftung (Deutschland)
Leila El-Amaire ist eine Aktivistin aus Berlin. Gegenwärtig arbeitet sie als Projektleiterin des Artists at Risk-Programms der Allianz Kulturstiftung. Leila El-Amaire ist Mitbegründerin von i,Slam, einem Kollektiv von Künstlerinnen und Künstlern, das junge Kunsttreibende unterstützt, die von Rassismus und anderen diskriminierenden Mechanismen und Strukturen betroffen sind. Der besondere Schwerpunkt von i,Slam liegt auf antimuslimischem Rassismus.

Begegnen Sie Leila El-Amaire bei Kunst und Aktivismus

KDV Dance Ensemble
Von Kianí del Valle
Kianí del Valle ist in San Juan/Puerto Rico geboren. Ihre Ausbildung in zahlreichen Schulen hat sie als Tänzerin zu einer Vielzahl von Kompanien geführt, darunter das Balleteatro de Nana Hudo, das Ballet de San Juan und Andanza in Puerto Rico, das Alvin Ailey American Dance Theater und die RASTRO Dance Company in New York, Sasha Waltz & Guests und Matanicola in Berlin sowie die Costa Compagnie, eine europäische Pioniertruppe, die mit KI und Tanz arbeitet.

Kianí del Valles eigenes KDV Dance Ensemble war wie ihre Solostücke in zahlreichen Theatern und Museen zu Gast, darunter auch im J. Paul Getty Museum, in der Serpentine Gallery, im Roundhouse, im Barbican Center, im Dance Theatre Workshop, im Tribeca Performing Arts Centre, im National Sawdust, in der Kathedrale Vibiana, im Konzerthaus Berlin und zuletzt im Copenhagen Contemporary.

In ihrer Arbeit beschäftigt sich Kianí del Valle häufig mit den Themen Vertreibung, dem kolonisierten und entkolonisierten Körper und Androgynie. Dabei schöpft Kianí del Valle aus dem Zusammenspiel zwischen Tanz und verschiedenen Medien wie Video, Theater, Musik, visuelle Kunst und Spielfilm. Ihre choreographische Kunstfertigkeit erwächst aus authentischer Bewegung, Charakterentwicklung und dem Zerbrechen klassischer Tanzstrukturen und Formationen.

Auch in der Musikszene ist Kianí del Valle aktiv und arbeitet bei Live-Darbietungen und in Musikvideos mit Kunstschaffenden wie Objekt, Bendik Giske, Simian Mobile Disco, Floating Points, Clark, Matthew Dear, Dirty Projectors, John Legend, Unknown Mortal Orchestra und Rammstein zusammen. Zu ihren Kunden gehören Lexus, Mercedes Benz, Selfridges, Uniqlo und die etablierte dänische Modedesignerin Stine Goya.

Kianí del Valle wurde von der UNESCO und dem Institute of Puerto Rican Culture zur lateinamerikanischen Künstlerin des Jahres gekürt.

Begegnen Sie dem KDV Dance Ensemble bei 6 Degrees präsentiert

Max FineDay
Geschäftsführender Direktor, Canadian Roots Exchange (Sweetgrass First Nation)

Max FineDay gehört als nêhiyaw napew zu den kanadischen Ureinwohnern der Sweetgrass First Nation in Saskatchewan, Territorium des Vertrags 6. Aktuell arbeitet er als geschäftsführender Direktor bei Canadian Roots Exchange, eine führende Größe bei Versöhnungsprogrammen für Jugendliche indigener und nicht indigener Bevölkerungsgruppen im ganzen Land. Max FineDays Leidenschaft ist die Ausbildung der nächsten Generation von Jugendbetreuern. Er weiß ganz genau, wie man Wandel in Gang setzt, und bietet indigenen Jugendlichen verstärkt Zugang zu traditionellen Zeremonien.

In seiner Freizeit steht Max FineDay dem Präsidenten des Economic Club of Canada und der Laidlaw Foundation beratend zur Seite und hat einen Sitz im vorläufigen National Council for Reconciliation sowie im Direktorium des Institute for Canadian Citizenship.

Begegnen Sie Max FineDay in unserer 360er-Runde: Wohin wir gehen

Robert Gromotka
Kontrabassist und Komponist (Deutschland)
Robert Gromotka komponiert Musik für Film, Fernsehen, Hörspiele, Werbung und die Konzertbühne. Er lebt und arbeitet aktuell in Berlin.

Die musikalische Laufbahn von Robert Gromotka begann mit Flötenunterricht im Alter von 6 Jahren. Später folgten Klavier und Fagott, und schließlich setzte sich der Bass durch. Robert Gromotka ist Absolvent der Universität Dortmund.

Nach Jahren auf der Bühne und weltweiten Tourneen mit verschiedenen Bands und Orchestern gründete Robert Gromotka „Tarab Taksi“, ein Ensemble, das mit seiner Musik eine einzigartige Verbindung aus arabischer Musiktradition, klassischer Komposition und zeitgenössischer Improvisation schafft.

Auch wenn Robert Gromotka sich jetzt mehr auf das Komponieren und Produzieren von Musik konzentriert, ist er in der Berliner Jazzszene mit seinem geliebten Kontrabass noch immer sehr aktiv.

Begegnen Sie Robert Gromotka bei 6 Degrees präsentiert

Mayor of Athens Giorgos Kaminis

Georgios Kaminis
Ex-Bürgermeister von Athen, Griechenland, und Sonderbeauftragter des Mayors Migration Council und der Gruppe der C40 Cities (Griechenland)

Georgios Kaminis ist Mitglied des griechischen Parlaments. Er wurde am 7. Juli 2019 als Spitzenkandidat der nationalen Liste der Bewegung des Wandels (Kinima Allagis), einer sozialdemokratischen Partei in Griechenland, gewählt. Er hat einen Sitz im Ständigen Ausschuss für öffentliche Verwaltung, öffentliche Ordnung und Gerechtigkeit des griechischen Parlaments und verfolgt nun im Auftrag der Bewegung des Wandels eng die Arbeit des Ministeriums für Bürgerschutz, das für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten zuständig ist.

Georgios Kaminis war von 2011 bis 2019 Bürgermeister von Athen. Nach seiner ersten Wahl im Oktober 2010 wurde er im Mai 2014 mit Unterstützung 14 verschiedener politischer Parteien und Gruppierungen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 2003 wurde er vom griechischen Parlament einstimmig zum griechischen Ombudsmann gewählt, die zweite Amtszeit schloss sich ab 2007 an. Georgios Kaminis war von 1998 bis 2003 stellvertretender Ombudsmann für Menschenrechte. 2016 wurde ihm die World Mayor Commendation für Verdienste um Flüchtlinge verliehen.

Er ist Mitglied des International Advisory Board des Institute for Canadian Citizenship und Sonderbeauftragter für Migration und Klimawandel des Mayors Migration Council.

Georgios Kaminis ist Dozent für Verfassungsrecht an der Universität Athen und Mitglied der Abteilung Parlamentarismusstudien und -forschung im griechischen Parlament. Er hat an der Universität Athen Jura studiert und ist Inhaber einer Doktorwürde (Doctorat d‘Etat) der Universität Paris I.

Gebürtig in New York City, hat Georgios Kaminis auch in Osaka, Paris, Madrid und Heidelberg gelebt. Neben seiner Muttersprache Griechisch spricht er fließend Englisch, Französisch und Spanisch.

Georgios Kaminis ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Wadah Khanfar
Vorsitzender des Common Action Forum und früherer Generaldirektor von Al Jazeera (Palästina)
Wadah Khanfar war früher Generaldirektor des Al Jazeera-Netzwerks. Aktuell ist er Präsident des Al Sharq Forums, eines unabhängigen internationalen Netzwerks, dessen Mission es ist, langfristige Strategien zur Sicherung politischer Stabilität und wirtschaftlichen Wohlstands in der arabischen Welt und der Region zu entwickeln. Wadah Khanfar sitzt auch im Vorstand der International Crisis Group und des Global Editors Network (GEN).

2011 stand er auf der Liste der Foreign Policy’s Top 100 Global Thinkers und wurde im gleichen Jahr von der Fast Company als einer der „Most Creative People in Business“ ausgezeichnet.

Begegnen Sie Wadah Khanfar in unserer 360-er Runde: Wo wir stehen

Sarah Kivi
Produzentin elektronischer Musik und Sängerin (Finnland)
Sarah Kivi ist eine finnisch-iranische Sängerin und Elektronikmusikerin aus Helsinki. In der Musikbranche ist sie in den letzten zehn Jahren in vielen unterschiedlichen Rollen aktiv gewesen, so auch als DJ, Radiomoderatorin, Eventmanagerin, Sounddesignerin und Synchronsprecherin, vor allem jedoch als Sängerin und Interpretin. Kiveen Kirjoitettu, ihr Debütalbum, kam 2013 mit ihrer früheren Band Sarah Kivi & Non Orchestra heraus – eine Band, die in ihrer elektroakustischen Musik Folk und Pop mit elektronischen Klängen vermischte. Sie waren als Acts auf Festivals wie dem Flow Festival, Kuudes Aisti und dem Funky Elephant in Helsinki zu sehen. Sarah Kivi hat ihre eigene Rolle als Musikproduzentin weiterentwickelt und ihre Expertise auf andere Kunstbereiche wie Theater und darstellende Künste ausgeweitet. Ihr Solo-Debütalbum Tiny Anthems kam 2018 heraus; im selben Jahr war Sarah Kivi als Sounddesignerin mit einer Theaterproduktion unter dem Titel Ejaculation – Discussions About Female Sexuality auf Tour.

Nachdem sie in diesem Jahr in den Genuss eines Arbeitsstipendiums für professionelle Künstlerinnen und Künstler der Stadt Espoo/Finnland gekommen ist, konzentriert sie sich gegenwärtig auf ihre Solokarriere. Sarah Kivi ist dafür bekannt, unterschiedliche Musikstile zu verschmelzen – leichte Popmusik mit verzerrten Break Beats und kehligem, gefühlvollen Gesang. Sie kreiert fortwährend ihren eigenen genreübergreifenden Raum, was ihrer Arbeit Frische, Wirkung und Einzigartigkeit verleiht. Ihr Ansatz ist eine Melange aus konventionellem Songwriting und modernen Kompositionsmethoden. Kombiniert mit ihrer Neugier auf Avantgarde-Musiktechniken führt das zu einer stetigen Entwicklung ihrer Musik in Richtung auf die unerforschte Seite der Populärmusik.

Sarah Kivi ist an einer stabilen Beziehung zwischen ihr und ihrem Publikum gelegen; zu diesem Zweck bedient sie sich verschiedener Medien. Für dieses Jahr sind mehrere Veröffentlichungen geplant.

Begegnen Sie Sarah Kivi bei 6 Degrees präsentiert

Abdul-Rehman Malik
Dozent, Yale Divinity School; Journalist und Kulturveranstalter (Kanada)
Abdul-Rehman Malik ist preisgekrönter Journalist, Pädagoge und Kulturveranstalter. Im Juni 2019 wurde er als Dozent und Associate Research Scholar der Yale Divinity School ernannt. Daneben fungiert er als Programmkoordinator des Council on Middle East Studies der Yale University und ist für die Entwicklung der Curricula und der Partnerschaften mit staatlichen Schulen zuständig, um bei Schülerinnen und Schülern wie Pädagogen das Verständnis für Kultur, Sprache und Religion des Nahen Ostens zu fördern.

Abdul-Rehman Malik ist ferner als Direktor des Muslim Leadership Lab tätig, ein innovatives Student Leadership-Programm, das derzeit im Dwight Hall Center of Social Justice entwickelt wird. Darüber hinaus trägt er die Programmverantwortung bei Radical Middle Way, eine Organisation, die wirksame, vom Glauben inspirierte Orientierungshilfen und Instrumente anbietet, um Wandel zu ermöglichen, Ausgrenzung und Gewalt zu bekämpfen und soziale Gerechtigkeit für alle zu fördern. Seine Arbeit hat ihn in das Vereinigte Königreich, die USA, nach Indonesien, Pakistan, in den Sudan, nach Mali, Marokko, Singapur, Kanada und Malaysia geführt.

Abdul-Rehmann Malik arbeitet als Journalist häufig für BBC Radio, wo er mit progressiven Perspektiven zur modernen Spiritualität zu hören ist. Bis 2018 moderierte er das beliebte Pause for Thought-Segment auf Radio 2 und Something Understood auf Radio 4.

Er betreut nicht nur eine Vielzahl kultureller und literarischer Einrichtungen als Kurator und Content-Berater, sondern arbeitet auch am Aufbau von Plattformen an der Schnittstelle zwischen Kunst und sozialem Wandel. Im Januar 2015 wurde er – ehrenamtlicher – Direktor – des Insight Film Festivals, einem einzigartigen, ganzjährigen Festival am Schnittpunkt zwischen Glauben und Film.

Begegnen Sie Abdul-Rehman Malik im Eröffnungskreis, im Kaffeehaus und bei Ausblick

Bianca Monroy
Bildende Künstlerin und kreative Erneuerin (Mexiko)
Bianca Monroy ist eine bildende Künstlerin aus Mexiko, die seit 2007 in Berlin lebt. Sie liebt das Experimentieren, und ihr starker und einzigartiger künstlerischer Ausdruck entwickelt sich kontinuierlich weiter, während sie sich in einem Migrationskontext neu erfindet.

Das Hervorstechende an ihrem Werk, das über 60 Mal in Einzel- und Sammelausstellungen an wichtigen Orten in verschiedenen Ländern gezeigt wurde, ist der Umgang mit Farbe und Licht. Eine Marketingkampagne von Berlin-Pankow hat einen ihrer Entwürfe als Bild verwendet, und staatliche wie private Organisationen in Mexiko und in Europa nutzen ihre Kunst.

Als fester Bestandteil der Kunstszene ist sie Mitglied der italienischen Kunstbewegung Spirale di Luce. Bianca Monroy ist Mitbegründerin der Künstlergruppe The EXATEC Art Club, Gründerin des Creative Industries-Inkubators für schöne Künste (2015) und Präsidentin der Mexican Talent Network Association in Germany (2018 – 2020).

Sie mischt ihre Leidenschaft für die Unterstützung anderer mit ihrer Kunst und hat sich neben ihren anderen Engagements für die gute Sache an der Genau Pankow!-Willkommenskampagne für Flüchtlinge in Berlin beteiligt. Durch ihr Projekt Integrarte und als Migrantin teilt die Künstlerin ihr Werk im Rahmen von Kunst-Interventionen – zumeist mit Kindern und jungen Erwachsenen – in unterschiedlichen öffentlichen Räumen in Deutschland und unterstreicht damit die Bereicherung, die die Gesellschaft durch ein vielfältiges kulturelles Erbe erfährt.

Begegnen Sie Bianca Monroy bei Kunst und Aktivismus

Yasir Naqvi
Chief Executive Officer, Institute for Canadian Citizenship (Kanada/Pakistan)
Yasir Naqvi ist CEO des Institute for Canadian Citizenship (ICC), Kanadas führende Stimme bei Staatsbürgerschaft und Inklusion. Bevor er zum ICC kam, hat Yasir Naqvi fast 11 Jahre lang als Mitglied des Provinzparlaments eine innerstädtische, urbane, vielfältige Gemeinde in Ottawa/Ontario vertreten. Während dieser Zeit war er Generalstaatsanwalt von Ontario, Government House Leader, Arbeitsminister und Minister für kommunale Sicherheit und Strafvollzug. Yasir Naqvi war ebenfalls Mitglied des Treasury Board und des Management Board des Kabinetts.

Vor seiner Wahl fungierte Yasir Naqvi als stellvertretender Leiter und Berater für internationalen Handel des Centre for Trade Policy and Law (CTPL), einem gemeinnützigen Think Tank mit Anbindung an die Carleton University und die Universität Ottawa. Bei großen Anwaltskanzleien in Ottawa war er ferner als Anwalt für internationalen Handel sowie Wettbewerbs-, Aufsichts- und Verwaltungsrecht tätig. Darüber hinaus hatte er eine Teilzeit-Professur an der juristischen Fakultät der Universität Ottawa und eine Gastdozentur an der Carleton University inne.

Yasir Naqvi ist unter Kolleginnen und Kollegen als starker Community Leader und engagierter Bürger Ottawas geschätzt. United Way Ottawa hat ihn zum „Community Builder“ gekürt, und das Ottawa Life Magazine hat ihn in seine Liste der „Top 50 People in the Capital“ aufgenommen. 2018 stand er für die Förderung der technologischen Modernisierung des Justizsystems in Ontario auf der Liste der „Top 25 Most Influential Lawyers“ des Canadian Lawyer Magazine. Erst kürzlich wurde Yasir Naqvi der Lincoln Alexander Award der Law Society of Ontario verliehen.

Begegnen Sie Yasir Naqvi im Eröffnungskreis und bei Ausblick

Katarina Niewiedzial
Beauftragte des Berliner Senats für Integration und frühere Geschäftsführerin von „Das Progressive Zentrum“ (Polen/Deutschland)
Seit Mai 2019 ist Katarina Niewiedzial Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Migrations- und Integrationspolitik des Berliner Senats mitzugestalten und mit anderen Verwaltungen im Land Berlin abzustimmen. Das Ziel ist, Migranten und Flüchtlingen die gleichberechtigte Teilnahme in allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zu ermöglichen.

Zuvor war Katarina Niewiedzial von 2014 – 2019 Integrationsbeauftragte des Bezirksamtes Pankow, des größten Berliner Bezirks. In dieser Funktion initiierte sie das Welcome Center Pankow, eine erste Anlaufstelle für Zuwanderer, die umfassende Unterstützung bietet.

Zwischen 2007 und 2014 war Katarina Niewiedzial Geschäftsführerin des Think Tanks „Das Progressive Zentrum“.

Begegnen Sie Katarina Niewiedzial in unserer 360er-Runde: Wohin wir gehen

Armando Perla
Kurator and Aktivist (El Salvador/Kanada)
Armando Perla ist Teil des Entwicklungsteams des neuen Swedish Museum of Movements, ein Museum mit Fokus auf nationaler und internationaler Migration und Demokratie in Malmö/Schweden. Er war auch Mitglied des Gründungsteams des Canadian Museum for Human Rights und arbeitete dort neun Jahre lang als Kurator für kanadisches und internationales Recht im Bereich der Menschenrechte. Er sitzt im International Committee on Ethical Dilemmas des International Council of Museums. In Zusammenarbeit mit Gemeindeorganisationen, Hochschulen und dem Museumssektor entwickelt er aktuell ein ethisches Regelwerk für Museumsfachkräfte, die mit Geschichten historisch marginalisierter Bevölkerungsgruppen arbeiten.

Während seiner gesamten Laufbahn als Kurator hat Armando Perla bei der Entwicklung von Ausstellungen in Kanada und anderen Ländern mitgearbeitet. Erfahrung sammelte er ferner im Bereich mündlicher Überlieferungen und bei der Arbeit als Co-Kurator von Ausstellungen mit schutzbedürftigen, historisch marginalisierten Bevölkerungsgruppen.

Armando Perla war außerordentlicher Professor der Universität Winnipeg und der juristischen Fakultät der Universität Manitoba in Kanada. Daneben bekleidete er unterschiedliche Positionen in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen und Einrichtungen der universitären Welt wie beispielsweise für das Covenant House in Guatemala, die Lund University Commissioned Education in Schweden, den Manitoba Interfaith Immigration Council in Kanada und das Center for Justice and International Law in Washington, D.C.

Armando Perla ist Absolvent der Rechtswissenschaften der L’Université Laval in Kanada und erwarb einen Master of Laws im Fachbereich internationales Menschenrechtsgesetz der Lund University und des Raoul Wallenberg Institute of Human Rights and Humanitarian Law in Schweden.

Yaniv Sagee
Geschäftsführender Direktor von Givat Haviva
Seit September 2012 ist Yaniv Sagee geschäftsführender Direktor von Givat Haviva. Unter seiner Regie konnte Givat Haviva mit mehr als 50.000 Teilnehmern der 36, von der Organisation geleiteten Programme ihre Stellung als führende Institution zur Förderung einer gemeinsamen Gesellschaft von Juden und Arabern in Israel zurückgewinnen. Yaniv Sagee führt auch den Vorstand der Meretz Partei und steht auf dem 10. Listenplatz der Partei.

Er ist noch immer Mitglied des Kibbutz Ein Hashofet, in dem er geboren wurde. Im Alter von 25 Jahren tat sich Yaniv Sagee als jüngstes Mitglied eines Kibbutz in der Geschichte hervor, das Generalsekretär eines Veteranenkibbutz war. Yaniv Sagee arbeitete als Lehrer, Internatsleiter, Generaldirektor der Jugendbewegung Hashomer Hatzair und Vorsitzender des National Council for Youth Movements in Israel. Er war auch der Vertreter Israels in Nordamerika für die Givat Haviva Educational Foundation, die Jugendbewegung Hashomer Hatzair und der Kibbutzbewegung.

Begegnen Sie Yaniv Sagee m Kaffeehaus

John Ralston Saul

John Ralston Saul
Essayist, Romancier, Mitbegründer und Co-Vorsitzender des Institute for Canadian Citizenship (Kanada)
John Ralston Saul geht es um einen neuen Humanismus durch einen – wie er es nennt – verantwortungsvollen Individualismus. Seine 14 Bücher wurden in 29 Sprachen übersetzt und sind in 38 Ländern erschienen. Seine philosophische Triologie samt Abschluss-Essay — Voltaire’s Bastards, The Doubter’s Companion, The Unconscious Civilization und On Equilibrium: Six Qualities of the New Humanism — hatte Einfluss auf das politische Denken in vielen Ländern.

In seinem Buch A Fair Country: Telling Truths about Canada trägt er vor, dass das moderne Kanada nachhaltig durch indigene Ideen geprägt wurde. Er ist Chefredakteur der biographischen Reihe Extraordinary Canadians, die er durch seine eigenen Biographien von Louis-Hippolyte LaFontaine und Robert Baldwin erweitert hat. The Comeback, seine neueste Veröffentlichung, untersucht, wie indigene Völker sich selbst befähigen, zu ihrer Stellung von Macht und Einfluss zurückzufinden.

John Ralston Saul ist emeritierter Präsident des PEN International und Gründer sowie Ehrenvorsitzender von French for the Future. Als Gründer hat er auch LaFontaine-Baldwin Lecture ins Leben gerufen. John Ralston Saul ist ein Companion of the Order of Canada, Träger des Order of Ontario und des französischen Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres. Zu seinen zahlreichen literarischen Auszeichnungen gehören die chilenische Pablo Neruda International Presidential Medal of Honour und der Governor General‘s Award; daneben ist er Träger des 2011 erstmals ausgeschriebenen Gutenberg Galaxy Award.

Antje Scheidler
Pädagogin und Connector, Humanity in Action (Deutschland)
Seit 2001 ist Antje Scheidler bei Humanity in Action, als sie zur Programmdirektorin des damals neuen deutschen Fellowship-Programms wurde.

In Ostdeutschland geboren, hat Antje Scheidler fast ihr ganzes Leben in Ostberlin verbracht. Als Teenager erlebte sie dort den Fall der Berliner Mauer. Die Transformation des östlichen Teils Deutschlands in so profunder Weise mitzuerleben, war für sie eine komplexe, zeitweise herausfordernde, jedoch zumeist aufregende und lohnende Erfahrung.

Antje Scheidler studierte an der Humboldt Universität Berlin und der Universität Toronto Anglistik und Amerikanistik sowie Sozialwissenschaften. Ihr Interesse an Zuwanderungsthemen und Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist im Laufe der Zeit stark gewachsen. Von 2000 bis 2007 arbeitete sie als Forscherin am Lehrstuhl Bevölkerungswissenschaft der Humboldt Universität und war von 2000 bis 2011 Chefredakteurin des Newsletters „Migration und Bevölkerung“.

Bei Humanity in Action kombiniert Antje Scheidler ihre Leidenschaft für das Zusammenbringen von Menschen (insbesondere über den Atlantik hinweg), Bildung und bürgerschaftliches Engagement. Neben ihrer Tätigkeit als nationale Direktorin des deutschen Sektion von Humanity in Action ist Antje Scheidler für die internationale Programmgestaltung der Organisation zuständig. Neben ihrer Arbeit verbringt sie Zeit mit Familie und Freunden, Büchern und Langstreckenlauf.

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Heike Steinweg
Photographin (Deutschland)
Die in Berlin lebende Photographin Heike Steinweg hat sich im Laufe der letzten Jahre mit wichtigen gesellschaftlichen Themen befasst. Im Rahmen ihres Projekts I never said goodbye | Women in exile hat sie Frauen porträtiert, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in Berlin im Exil leben. Dabei lenkt die Photographin unseren Blick nicht auf die Unterschiede unserer Lebenswelten, sondern auf unsere gemeinsame Zukunft.

In ihrem Projekt Open History | Israelis and Germans in Portrait hat sie sich mit den deutsch-israelischen Beziehungen jenseits der politischen Agenda beschäftigt, indem sie einzelne Personen in den Mittelpunkt stellte. In beiden Projekten hat sie Porträts mit persönlichen Aussagen der photographierten Personen kombiniert. „Die Erfahrung Einzelner sichtbar zu machen, ist für mich auch ein politischer Prozess“, so Heike Steinweg über ihre Arbeit.

Ihre Photographien wurden international in Einzel- und Sammelausstellungen in New York, Washington, Toronto, Berlin, Israel und anderswo gezeigt.

Neben ihren kreativen Kunstprojekten hat sich Heike Steinweg mit Schriftstellerportraits einen Namen gemacht.

Düzen Tekkal
Menschenrechtsaktivistin, Journalistin, Filmemacherin, Gründerin & Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation HAWAR.help und der Bildungsinitiative German Dream (Deutschland)

Düzen Tekkal ist eine deutsche Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin/Regisseurin jesidisch-kurdischer Abstammung. Sie ist Gründerin und CEO der Menschenrechtsorganisation HAWAR.help, die sich für Frauen und Kinder einsetzt, die aufgrund ihrer Religion, ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts verfolgt wurden. Mit Projekten und als engagierter Fürsprecher im Irak, in Deutschland und in den USA arbeitet HAWAR.help am Aufbau toleranter, aufgeschlossener Gesellschaften mittels Bildung, Gerechtigkeit und Versöhnung.

Düzen Tekkal ist ferner Gründerin und CEO der landesweiten Bildungsinitiative GermanDream, die sich für die Stärkung der im deutschen Grundgesetz verankerten freiheitlich-demokratischen Grundwerte einsetzt, einen landesweiten, positiven Diskurs darüber, was es bedeutet, deutsch zu sein, initiiert und aktiv gestaltet und junge Menschen inspiriert, ihre Träume zu verwirklichen.

Zu den Dokumentarfilmen von Düzen Tekkal gehören HÁWAR – Meine Reise in den Genozid (2015) und Jiyan – the forgotten victims of ISIS (2020); in ihrer journalistischen Arbeit beschäftigt sie sich eingehend mit den Themen Migration, Völkermord, Radikalisierung, Integration und religiöse Freiheit.

Begegnen Sie Düzen Tekkal in unserer 360er-Runde: Wo wir stehen

Naile Tuncer
Jazzsängerin und Bildungswissenschaftlerin (Deutschland/Türkei)
Naile Tuncer wurde 1988 in Berlin geboren. Von Beruf ist Naile Tuncer Pädagogin; als Musikpädagogin hat sie in Kindergärten und verschiedenen sozialen Projekten mit Kindern und jungen Menschen gearbeitet. Sie hat an der Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaften studiert, aber schon in ihrer Kindheit und Jugend war sie in der Welt der Musik zuhause, als sie anfing, Geige zu spielen.

Inspiriert von ihrem Vater, einem Gitarristen, ihren türkischen Wurzeln und dem Einfluss der Makam-Musik entschloss sie sich, sich der Musik und dem Gesang zu widmen. Zunächst beschäftigte sie sich mit Jazz, nahm Gesangsunterricht und war Sängerin einer Big Band.

Heute ist Naile Tuncer Sängerin von Filumela, einem Ensemble für Jazz und neoklassische Musik.

Begegnen Sie Naile Tuncer bei 6 Degrees präsentiert

Åsa Wikforss
Professorin für theoretische Philosophie und Mitglied der Schwedischen Akademie (Schweden)
Åsa Wikforss promovierte in Philosophie an der Columbia University in New York und ist Professorin für Philosophie an der Universität Stockholm. Sie forscht an der Schnittstelle zwischen Philosophie des Geistes, Sprache und Erkenntnistheorie und ist als Wissenschaftlerin international gefragt. 2019 wurde sie mit einem groß angelegten, interdisziplinären Forschungsprogramm betraut, Knowledge Resistance: Causes, Consequences and Cures, finanziert von der schwedischen Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften.

Åsa Wikforss ist Mitglied der Academia Europaea und der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und wurde kürzlich als Mitglied in die Schwedische Akademie aufgenommen. Mit der Veröffentlichung ihres bekannten Buches über das Phänomen des Postfaktischen, Alternative Facts: On Knowledge and its Enemies (2017, wird aktuell übersetzt) wurde sie zu einer wichtigen Stimme Schwedens und zu zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen. In der breiteren Öffentlichkeit Europas genießt sie zunehmend Anerkennung als Intellektuelle – eine Frau, die Verstand und Wahrheit gegen die Feinde des Wissens verteidigt. Alternative Facts: On Knowledge and its Enemies wurde mit drei Auszeichnungen bedacht, darunter der populärwissenschaftliche Preis „Natur & Kultur“.

Astrid Ziebarth
Senior Migration Fellow und Leiterin Strategie, Europe Program, German Marshall Fund of the United States (Deutschland)
Astrid Ziebarth ist ein Senior Migration Fellow und Leiterin Strategie des Europe Program, das im Berliner Büro der Organisation angesiedelt ist. Sie koordiniert die Programmentwicklung für Forschung, Netzwerken und Führungskräfteentwicklung in den Bereichen Migration und Mobilität, Flüchtlinge und Asyl, Integration und Diversität.

Zu ihren aktuellen Projekten gehört die Migration Strategy Group on International Cooperation and Development, ein gemeinsames Projekt des GMF, der Bertelsmann Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.

Astrid Ziebarth koordiniert auch das Young Policy Network on Migration in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Forum für Migrationsstudien, finanziert von Mercator Schweiz und dem National Center of Competence in Research.

Sie hat einen Master in Amerikanistik, Soziologie und Anthropologie der Freien Universität Berlin mit Studienaufenthalten an der Universität Amsterdam und der Emory University in Atlanta. Sie sitzt im Beirat für das International Center on Policy Advocacy über Narrative und Frames der Migration.

Begegnen Sie Astrid Ziebarth im Kaffeehaus